Ein folgenschwerer Job

Achtung:,Die Geschichte ist eine Inspiration von einer, die 2012 als eine der Aktuellsten auf “windelnet.net” galt und beginnt im Jahr 2007!

Es dreht sich um ein Mädchen, was sich um eine Arbeitsstelle bemüht, die sich anfangs aus dessen Sicht als Reinfall rausstellen sollte, oder den Protagonisten vielleicht doch in die Fetisch-Szene geraten lässt, weil er den Jobfür “ach-so-wichtig” hält und sich daran dumm und dämlich verdient!


Kapitel Der wahrscheinlich einzige Job im Leben des Protagonisten

Jette versuchte, an einen Gesellschaftlichen Job zu gelangen, was für sie sehr schwer war, da sie entweder Absagen erhielt oder weitersuchte, falls zu hohe Erwartungen vorrausgesetzt wurden, da ihre Schulpflicht nicht gerade berauschend ausging. Sie wartete 4 Jahre auf einen Job, akzeptierte sofort den “Erstbesten”, obwohl er nicht der gesellschaftlichen Norm entsprach, bewarb sich dort nach dem Motto:,Hauptsache niemandem mehr auf der Tasche liegen!", da er ordentlich Geld bringen soll. Eine Zusage des jeweiligen Fetisch-Shops brachte ihr Erleichterung, endlich etwas für die Gesellschaft, ob normal oder abnormal tun zu können.

Sie bereitete sich am Wochenende auf ein Vorstellungsgespräch am darauffolgendem Montag vor, ungeahnt dessen, was auf sie zukam. Jette war so glücklich wie noch nie, als sie endlich den Job antrat. Nur Angehörigen und Bekannten traute sie sich nicht zu erzählen, dass es ein Fetisch-Shop ist. Wenn man sie später fragte, lies sie sich eine Ausrede einfallen, doch auf Dauer wurde die Taktik, es Geheim zu halten sehr schwierig. Zu dieser unangenehmen Situation des Protagonisten gibt es zum Ende hin des 2. Kapitels die Auflösung.

Sobald am Wochenstart der Wecker klingelte, beeilte sich das Mädchen, mit dem “Tagestauglich machen”, Pausenfrühstück bereiten, Handtasche packen und rannte zur Bushaltestelle. Sie wollte auf keinen Fall zu spät zum Vorstellungs-Termin kommen. Als sie den Laden rechtzeitig betrat, begrüßte sie erst einmal die Arbeiter, die sie sah und ihren ersten Arbeitgeber im Leben höflich. Der Ladenbesitzer erwiderte ihre Höflichkeit und ließ sich seine “vielleicht zukünftige” Angestellte erst in allen Fetisch-Abteilungen umsehen. Als ihr klar wurde, dass es ihre Arbeitsstelle wird, lachte sie heimlich, da ihr Gedanke durchging, dass ihr sehr bald lauter Fetisch-Angehörige oder Kunden, die einen Fetischisten kennen begegnete und fragte sich, ob den Leuten ihre Neigung peinlich ist. Sie sah sich im gesamten Shop um, suchte sobald sie durch war den Arbeitgeber und, erblickte ihn an der Kasse mit einem Kunden und schaute ihm bei seiner Arbeit zu. Als der Kunde fertig war, holte er einen seiner erfahrenen Angestellten zum Bedienen heran mit der Aussage:,Margarehte, kannst du mich mal mit dem Bedienen ablösen, ich muss einen Neuankömmling schnell für die Arbeit fertig machen!" Während das andere Mädchen also weiter Kunden bediente, wunderte sich Jette, was die Aussage vom Chef bedeutete, nahm aber an, normale Uniform, Arbeitshandschuhe und Sicherheitsschuhe zu bekommen. Vor Nervosität nahm sie während des Ganges ins Büro das Aussehen ihrer Kollegin nicht wahr, ansonsten hätte sie die Art der Arbeitskleidung rausgefunden. Sorgfältig suchte der Chef für seine „Neue" Arbeitskleidung raus und übergab sie. Jette packte ihre angebliche Arbeitskleidung aus, nahm sie genauer unter die Lupe und sah ihren Chef entsetzt an. Das war ein Fetisch-Kleidchen für AB/AC-Betroffene, rosa mit Rüschen verarbeitet und Teletabbies bedruckt. ,Entschuldigen Sie mich bitte? Aber sowas gehört doch nicht an eine Arbeitsstelle", stammelte sie ihm beschämend vor. ,Hast du die Vorraussetzungen in meiner Anzeige nicht gründlich gelesen? Das ist doch ein Fetisch-Geschäft. Ich nehme nur Leute auf, die einem Fetisch angehören oder sich zumindest so anstellen. Es geht immerhin um die Ausgeglichenheit unserer Kundschaft, dass sie sich nicht schämen brauchen, Zubehör für ihre Neigungen zu kaufen, ihnen klarzustellen, dass sie nicht mit ihren Außergewöhnlichkeiten allein, sondern unter ihres Gleichen sind. Nur so widmen sie sich ungehemmt ihrem Fetisch-Einkauf. Ich bin während der Arbeitszeit euer Erzieher und meine Angestellten sind in diesem Laden Fetischisten oder werden zumindest so aussehen," erklärte der Chef behutsam. Jette war völlig aus dem Häuschen, da sie nicht an alle Voraussetzungen dachte und ihr trotzdem der Job so wichtig war, auf Grund des Lohnes. Er sah die Jobsuchende mitleidig an und setzte fort:,Wenn dir die Fetisch-Szene nicht zusagt, kannst du dich jederzeit wieder verabschieden. Du bekommst ohnehin erst eine Probezeit, außerdem habe ich dich ja noch nicht in das Arbeitsleben eingebunden. Ich respektiere durchaus, wenn jemand lieber nicht in der Fetisch-Branche arbeiten möchte, aber alle, die dabei bleiben wollen, müssen sich fügen. Ich beschäftige nun einmal nur Fetischisten. Die Kundschaft soll sich hier wohlfühlen, unbeschwert einkaufen können und sich nicht vor dem Personal schämen." Eigentlich gab Jette ihrem Chef Recht, dass Kunden lockerer drauf waren, wenn sie unter ihres Gleichen sind. Doch sie war nun mal kein Fetischist für außergewöhnliche Handlungen und Objekte. Anderer Seits brauchte sie einen Job, ob er nun der gesellschaftlichen Norm entsprach oder nicht. Wenn das von sich aus schon ein Fetisch-Shop ist, könnte es ja gar nicht so schlimm sein, wie ein AB/AC auszusehen, da hier nur Leute reinkommen, die sowas toll finden oder für andere kaufen, die Gefallen an Fetisch-Sachen haben und erklärte sich einverstanden. Erfreut nutzte der Chef die Gelegenheit aus:,Prima, dass du dich dafür entschieden hast. Zieh dein Kleid schon mal an, ich suche daweile Intim-Sachen zusammen." Jette wurde noch verwunderter und fragte ihn:,Wieso Intim-Sachen? Ich bin doch gut bedeckt!" ,Liebling, du wirst doch jetzt wie ein Ageplayer gekleidet. Dazu gehören eben Windeln, genau wie zu den Kunden, die welche für sich oder andere kaufen auch. Das Motto ,wenn die Verkäufer ihre Neigungen zeigen, dann brauchen sich die Kunden nicht schämen," ist hier an der Tagesordnung, da sich kein Kunde schämen soll, wenn er Windeln kauft." Jette schluckte, dass sie auch noch zu Windeln gebracht wurde, doch sie wollte ihren Chef nicht noch mehr verärgern, da sie den Job wirklich für dringend hielt. Das war das einzige Argument für eine Zusage. ,Also bringen wir das nochmal auf den Punkt. Ich behandle dich wie einen Ageplayer, damit die Kundschaft das auch sehen kann und sich nicht schämt. Verstehst du den Grund dieser Vorraussetzung und bist du damit einverstanden?",setzte er fort. ,Ja Sir," druckste sie nervös herum. ,Prima, und du wirst mich genau wie deine zukünftigen Kollegen per “Du” und Vornamen ansprechen. Ich heiße Betty, Babys können noch nicht siezen! So, eh ich dich arbeiten lasse, kleide ich dich erst zu Ende," beendete er das Thema, führte sie ins Bad und bat seine “Neue”, sich auf die Wickelfläche zu legen. Beschämend machte Jette ihr Arbeitskleidchen hoch und gehorchte ihm.

Betty legte alle Wickelutensilien neben ihrem unfreiwilligen Zögling zu Recht, nahm ihr Tanga und Stöckelschuhe weg, die Beine auf die Schultern, drückte sie mit ihrem Körpergewicht nach oben, um eine Windel unter der Angestellten zu platzieren, sie einzucremen, senkte sie wieder ab, zog die Windel zu Recht und verschloss sie. Als Jette wieder abstieg, musste sie in einen Suprima-Slip steigen, bekam ihn hochgezogen und ihr Kleidchen wieder zu Recht gerückt. Zur Kröhnung machte Betty ihr eine Kinderfrisur, entfernte ihren roten Nagellack und die Schminke mit greller Lache, erklärte anschließend:,Babys und Kleinkinder haben Nagellack&-Schminkverbot. Du benutzt an diesem Arbeitsplatz also keinen Nagellack und keine Schminke. Und die Windeln werden nicht umsonst getragen, sondern schön benutzt, dafür seid ihr ja letztendlich alle hier." Die Windeln waren unter ihrem Arbeitskleid zu erkennen. Jette blieb stumm vor Scham, so entwürdigt zu werden. Anschließend wurde sie mit Betty’s Ansage ins Geschäft hinaus getrieben:,So, jetzt kannst du durchstarten. Du kommst in die Pflegeabteilung, dann kannst du der Kundschaft die Quallität von etlichen Windelmarken, Einlagen, Krankenunterlagen, Creme, Puder, Feuchttüchern usw. präsentieren. Margarethe aus der Klamotten-Abteilung hat ein Auge auf dich, da sie genau Gegenüber ist und zeigt dir, wie man Kunden von unseren Produkten überzeugt."

Re: Ein folgenschwerer Job

Kapitel Der Startschuss

Als Jette und Margarethe durchstarteten, Pflege-Produkte auspackten und an die richtige Stelle sortierten, schauten beide Mädchen zufällig in die Sex-Abteilung zu einem Kollegen rüber, erlebten, wie er sich auf dem Rücken liegend mit angehobenen Beinen entleerte und von Betty erwischt wurde. ,Charles, du sollst dich in einer Standposition entleeren und nicht im Liegen. Zur Strafe kommst du jetzt ins Bad" hörten sie Betty mit dem einzigen Mann unter ihnen schimpfen und verdächtige Geräusche, dass sie ihn über ihren Schoß gelegt, geklapst und anschließend frisch gewickelt haben musste. ,Oh nein, ich will das nicht," flehte er herum. ,Dann verrichte deine Geschäfte gefälligst in einer Standposition oder in Bewegung. Man soll zwar wissen, dass du ein „DL" bist, aber wir wollen doch sehen, ob du auch diskretere Möglichkeiten kennst," bestimmte Betty über ihn. Jette wurde neidisch auf Charles, am liebsten hätte sie in der Sex-Abteilung gearbeitet, so hatte sie sich ja ihre Arbeiten ursprünglich vorgestellt. Er wurde zwar wie alle anderen zu Windeln gebracht, durfte aber wenigstens andere Kleidung tragen, als die Mädchen. Zu ihm gehörten eine rote Latexhose, Reiz-Unterwäsche, ein transparentes T-Shirt und Gummihandschuhe. Doch sie musste lernen, dass die Arbeit nicht nach ihrer Vorstellung ging, traute sich nicht, zu widersprechen und widmete sich wieder den Aufgaben, die zu ihrer Abteilung gehören, weil sie nicht gleich am ersten Tag Ärger bekommen wollte. Allmälig musste sich Jette selbst entleeren, traute sich aber nicht, in einer Position zu bleiben und bewegte sich munter weiter, bis der Körper von sich aus nachgab und nicht mehr zu stoppen war. Ihre Kollegin Margarethe brauchte nebenbei eine halbe Stunde, um ihr alles zu zeigen, wo welche Artikel standen und zu erklären, wie man die Kunden von der Quallität der Ware überzeugt. Sie war mit dem Erklären kaum fertig, schon meldete sich ein Kunde bei den Mädels. Der Startschuss für Jette fiel nun. Sie war sehr nervös und fing an, von Besonderheiten vieler Artikel zu erzählen. Beim Hinhocken, um dem Kunden ein bestimmtes Artikel in der untersten Reihe zu präsentieren, fiel ihm die Ausbuchtung auf. ,Tragen die Angestellten etwa selbst Windeln?", fragte er neugierig nach. ,Ja, gestand sie vor ihm beschämend und entleerte sich gleichzeitig vor ihm, da es nicht mehr zu halten war, als sie in der Hocke, während sie das bestimmte Artikel für den Kunden suchte. Es waren bedruckte Erwachsenen-Windeln, die aussahen, als wären sie der antiken Variante von Babywindeln aus den 90er-Jahren nachgestellt wurden. ,Oh, die sind ja grandios. Da wird sich meine Frau aber freuen," schwärmte er. ,Welche dürfen es denn sein? Es gibt bei denen verschiedene Farbränder, so wie es eben früher bei biologischen Babys aussah!" fragte Jette nach. ,Naja, zu einer Frau passen wohl eher Windeln mit rosanen Bündchen," entschied er. ,Wenn Sie mögen, kann ich ihnen noch Exemplare in Komplett-Rosa mitgeben" bot die Neue dem Kunden an. ,Ja gerne," bestätigte er. ,In Ordnung, ich guck mal, was ich für Sie tun kann," entgegnete sie ihm höflich, machte anschließend ein Paket mit angehauchten Windeln und das 2. mit komplett rosanen Folienwindeln fertig. Es dauerte kaum 5 Minuten, die Windeln zusammenzustellen und zu verschweißen. ,Mein Chef ist in Richtung Ausgang zu finden und macht sich für die Bedienung zuständig. Ich wünsche Ihnen noch viel Vergnügen," fertigte Jette ihn höflich ab. Er bedankte sich und bezahlte die Ware bei Betty an der Kasse.

Sobald sie sich wieder dem Auspacken und Sortieren widmete, bekam sie den nächsten Kollegen zu Gesicht. Die Spielzeugabteilung war links neben ihr, aus der ein anderes Mädchen zu Jette rüber schaute und sie fragte, ob sie neu war. ,Ja, das ist mein erster Tag. Ich muss mich noch an die Regeln gewöhnen, dachte nie im Traum, dass man an einem Arbeitsplatz Windeln, Fetischkleidung trägt und vom Chef gepflegt wird. Zumindest habe ich das noch nie gehört," antwortete sie. ,Das ist irgendwann Routine. Guck mal, ich laufe auch so rum wie du," ermutigte die Kollegin sie. ,Ilka, ab an die Arbeit und nicht rumstehen, das macht einen schlechten Eindruck bei Kunden," schimpfte der Chef mit ihr. Jette merkte sich den Namen des nächsten Kollegen und hörte bei der Fortsetzung ihrer Arbeit, dass sich Ilka entschuldigte:,Oh ……schuldigung, das war ein Versehen." Als Jette bei dem anderen Mädchen einen Kunden hörte, lauschte sie heimlich dem Gespräch hinterher und arbeitete so leise, wie sie konnte, um so viel wie möglich mit zu bekommen. Es war dieses Mal ein Elternteil, dessen Tochter ein Adult Child war, sich Puppen, Zubehör, Barbies oder Puppenhäuser mit Minipuppen wünschte. Jette fiel vor Neid vom Glauben ab, sosehr sie sich als biologisches Kind dasselbe Spielzeug wünschte, aber bekam es nie. Stattdessen speisten ihre Eltern sie mit dem Gegenteil von dem ab, was sie haben wollte. Darunter zählten Autorennbahnen, Autos, Baustellenfahrzeuge, Eisenbahnen, Parkgaragen, Straßenteppich, Actionfiguren, Helikopter, eben vieles zu ihrem Desinteresse, nur nicht das, wonach sie sich wirklich sehnte. Hass an ihre eigenen Eltern kam in ihr auf, als sie das Gespräch zwischen dem Kunden und Ilka verfolgte, da sie an ihre eigene Kindheit zurückdachte, sobald sie nach Puppen und Zubehör schaute bekam sie zu hören:,Nein, das ist nicht normal für Dich," und einfach was anderes. Sie wusste zwar, dass man seine Vergangenheit nie mehr ändern kann, traute sich aber nicht, die Klein-Mädchen-Phase als Erwachsene nachzuholen, zumindest nicht am Anfang.

Als sie den nächsten Kunden abfertigen musste, war sie bereits schon eine Weile in vollen Windeln, auch er fragte sie, ob die Angestellten hier Winden tragen. ,Ja, antwortete sie schon etwas selbstbewusster", fragte ihn nach seinem Wunschartikel, beriet ihn ausführlich darüber, schweißte sie ein und übergab es wieder. Es war wieder eine Art nachgestellter Windeln im Antike-Stil, nur in blau, der Farbton einer Eiskugel. Daraufhin schaute Betty zwischendurch nach ihrer Neuen", um einen Eindruck zu gewinnen, wie sie sich gab. ,,So, es tut mir jetzt zwar Leid, dich aus der Arbeit rauszureißen, aber du musst sauber gemacht werden. Unangenehmer Geruch kommt in einem Geschäft nicht gut. Los, ab ins Bad mit dir", forderte sie ihre Neue" auf. Jette befolgte das natürlich, während Betty einen von ihren Kollegen um Vertretung an der Kasse bat und ihrem unfreiwilligem Zögling mit einer nachgestellten Windel im Antike-Stil ins Bad folgte, um die Angestellte sie probefühlen zu lassen. Der Chef hob sie mit Hilfe des Eigengewichtes seiner Angestellten auf den Wickeltisch, machte das Kleid hoch, zog die Suprima-Hose herunter, entfernte die gebrauchte Windel, reinigte den Intimbereich des Gegenübers mit Feuchttüchern markellos, tupfte sie trocken, platzierte die frische Windel unter sie, cremte sie ein, verschloss die Windel und zog seinen Zögling im Stehen wieder an. ,Jetzt kann es weiter gehen. Eine halbe Stunde haben wir noch, eh wir zur Mittagspause 2 Stunden den Laden schließen, um in Ruhe Essen zu können," munterte sie Jette auf. Während Betty also das Essen für sich und ihre Angestellten bestellte, berieten sie noch eine Weile Kunden, bedienten sie und sortierten jede Ware an ihren richtigen Platz. Zwischendurch wurde sich über die Erlebnisse jedes einzelnen Kollegen ausgetauscht. Als das Essen für jeden einzelnen Mitarbeiter geliefert wurde, schloss Betty ihren Laden und rief sie zur Mittagspause auf. Im Pausenraum mussten dann alle ihre Hände waschen, ein Lätzchen tragen, sich gegenseitig füttern, hatten eine halbe Stunde Zeit zum Essen, eine ganze Stunde zum Schlafen, wurden dafür in einen Raum mit Sommerliegen geschickt, mussten sie besetzen und wurden von Betty zugedeckt. Die letzte halbe Stunde durften sie malen und mit Spielzeug spielen. 10 Min. vor Nachmittag entfernte sie die Essensreste jedes einzelnen, schloss den Laden wieder auf und motivierte ihre Angestellten pünktlich 15:00Uhr, die letzten 3 Stunden zu arbeiten.

Jette arbeitete kaum eine Woche in dem Laden, schon machte ihr das Arbeitsklima, was wie in einem Kindergarten ablief mit den ganzen Auszeiten wie Pflege oder Mittagsschlaf in der Pause außerordentlich Spaß. Sie versuchte die Tatsache zu verdrängen, weil sie immer noch die Einstellung eines „NICHT-Fetischisten" hatte und fragte sich unter anderem insgeheim, warum sie sich trotz ihrer Einstellung auf die Arbeitsstelle mit dem Kindergarten-Charakter einließ. Doch da kam sie schnell zum Ursprung zurück, ihrer Familie nicht mehr auf der Tasche liegen zu wollen, sobald sie der Meinung war, reich genug zum Ausziehen zu sein, sich den Wunsch mit ihren Kinderträumen selbst zu erfüllen und Gleichgesinnte für ihre Freizeit zu suchen.

Nach mehreren Monaten flog der ungewöhnliche Job bei ihren Eltern auf. Sie konnten sich nicht erklären, woher ihre Tochter auf einmal pro Monat 2000 Euro bekommen soll, zumal wie weiter oben beschrieben ihre Schulpflicht nicht gerade berauschend ausklang. Das zur Volljährigkeit eingerichtete" Konto war nur mit 400" Startguthaben von ihren damals geladenen Gästen versehen und Zinsen gibt es nur einen minimalen Prozentsatz, also könnte sie unmöglich so viel Geld haben. Sie wurde, als aus gesamt 1000 gleich über 13000 Euro in einem halben Jahr wurden ein Loch im Bauch gefragt. Sie gab zwar zu, in einem Geschäft zu arbeiten, verschwieg allerdings dessen dunkles Geheimnis. ,Was genau verbirgt sich dahinter?", hakten die Eltern nach. ,Es ist eine ganz normale Arbeitsstelle, das ist nichts schlimmes und hat alles seine Richtigkeit," antwortete sie. ,Das glauben wir dir nicht. Du hast keine Ausbildung, wegen deinen Noten auf dem Abschlusszeugnis und willst in einem anständigen Betrieb 2000 Euro verdienen, da haut doch irgendwas nicht hin. Kein anständiger Betrieb wird dich nehmen, geschweige dir so viel Geld geben. An der Arbeitsstelle, die du bekommen hast ist bestimmt was faul," verdächtigten die Eltern das Mädchen. ,Nein, es ist nichts faul, sonst würde es nicht so gut laufen," konterte Jette. ,Pass mal auf Fräulein, wir kommen morgen mal mit und gucken uns deine Arbeitsstelle an!", zwangen die Eltern sie in die Knie. Ihr rutschte das Sch-Wort raus, weil sie nicht mehr wusste, wie sie Vertrauen gewinnen konnte. ,Das haben wir jetzt nicht gehört," schimpften sie ihre Tochter an.

Re: Ein folgenschwerer Job

Kapitel _ Spionage und Schimpfe der Eltern_

Am nächsten Tag dachte Jette, dass sie alleine auf Arbeit ging und wusste nicht, dass ihre Eltern mit ihrem Privatfahrzeug hinter dem Bus herfuhren, mit dem das Mädchen fuhr. Sie waren sogar so raffiniert, um sich hinter ein Privatgrundstück zu verstecken, als sie ihre Tochter ins Geschäft gehen sahen, suchten sie sich einen Kunden-Parkplatz und betraten spaßeshalber den Laden, ließen sich von Kollege Charles ausschließlich über Sexualspielzeug, Verhütungsmittel beraten, schauten sich in allen Abteilungen um, bis sie die weiblichen Mitarbeiter inklusive ihre Tochter in Fetischklamotten und Windeln wiederfanden. Selbst über den einzigen Mann unter den Kollegen grübelten sie, während sie wieder nach Hause fuhren:,Wir haben doch geahnt, dass die Arbeitsstelle abnormal ist. Unsere Tochter verdient sich dumm und dämlich dafür, dass sie mit Fetischisten zusammen arbeitet und der männliche Kollege läuft rum wie eine Tunte. Sie kann sich heute Abend was anhören, wenn sie wieder zurückkommt," verurteilten die Eltern die Randgruppe.

Jette bemerkte die Raffinesse ihrer Eltern nicht, fuhr nach Feierabend gemächlich nach Hause und fand sie schockiert vor. Die erste Frage lautete gleich ohne einen höflichen Gruß:,Sag mal, bist du noch ganz dicht? Suche dir einen anständigen Job!" ,Sorry, auf so einem Nivau rede ich nicht mit euch. Dieser Job bringt mir 2000 Euro Netto nach Hause und ihr knallt mir als Dankeschön so eine abwertende Frage an den Kopf. Nicht mit mir! Ihr verdammten Hilfsgeldempfänger seid nicht besser, weil ihr euch vor jeder Arbeit gedrückt habt, für die ihr euch zu schade seid. Ich bin das Gegenteil von euch, warte schon etliche Jahre auf einen Job und habe den erstbesten genommen, um niemandem auf der Tasche zu liegen, auch wenn er nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht," wehrte sie sich. ,Wir dulten keine Fetischistin im Haus. Verpi** dich, du Wickelbaby und komme uns ja nicht zu nahe," pöpelten sie weiter. ,Leute wie euch brauche ich sowieso nicht um mich herum! Bald bin ich reich genug, um mein eigenes Leben aufzubauen und dann könnt ihr zusehen, wie ihr mit euren paar lächerlichen Kröten im Monat auskommt. Ich helfe euch nicht, wenn ihr die letzten Pleitegeier, irgendwann auf ein Obdachlosenheim, die Tafel u.ä. angewiesen seit" konterte sie zurück. Zudem genoss sie inzwischen das Kindergarten-Klima auf ihrer Arbeitsstelle, was es nirgendwo anders gibt und steigerte sich immer intensiver in die Kundenberatung hinein, wenn einer Pflegeartikel sucht. Sobald Feierabend war, fühlte sie nur noch Kälte in sich aufsteigen. Es war wie ein Entzug. Nebenbei kam der Gedanke auf, ob sie sich mit der Neigung infizierte und verglich sie mit dem Beispiel einer schwerst oder unheilbaren Krankheit. Allerdings verging der Gedanke wieder, denn sie war schon ein halbes Jahr dabei und fand Gefallen daran. Die Konsequenz für den Erhalt ihrer Existenz war, jeden Abend Zank und Streit mit den Eltern zu bekommen.

Um auf Nummer Sicher" zu gehen, wartete Jette noch ein Jahr mit einer eigenen Wohnung. Sie war gerade mal so groß, dass sie einem Hilfsgeldempfänger zusteht, da die unfreiwillige Fetischistin natürlich weiter sparen wollte, sich für 4000 Kröten die Wohnung einrichtete, anstatt das erste Konto komplett zu plündern. Mit ihren verständnislosen Eltern wollte sie nichts mehr zu tun haben. Alles was an die beiden erinnerte, meidete sie so gut, wie sie konnte und entsorgte ihre alten Klamotten von denen, sobald sie genug an Eigentum hatte. Sie eröffnete ein 2. Konto für Einnahmen/ Ausgaben, verwaltete ihr Volljährigkeits-Konto" als Sparkonto und packte das Restgeld von jedem Monat dort drauf.

Kapitel Das Geständnis anderen Leuten gegenüber

Bis zu einem Jahr schlief sie im Wohnzimmer auf dem Sofa, ließ die Gestaltung des Schlafzimmers vorerst aus, weil sie sich überlegte, wie sie es gestalten und ob sie sich zusätzlich Kinderspielzeug leisten soll, nämlich das, wonach sie sich sehnte und es nie bekam. Sie lebte nun alleine, eigentlich stand der “Befriedigung von Nachholbedarf” nichts mehr im Weg. Doch für sie gehörte viel mehr dazu als nur Spielzeug. ,Zu einem ``2. Ich" gehört ein richtiges Kinderzimmer, Kinder-Toilettensitz, Kinder-Geschirr, Nuckelflasche, Schnabeltasse und der Besitz von Pflegeutensilien," ging ihr durch den Kopf, doch auch die Angst, dass jemand Außenstehendes ihr durch die Arbeitsstelle erworbenes Geheimnis entdeckt und es sich dann rumspricht. Jette riskierte es, indem sie ihr Schlafzimmer kindlich gestaltete, da der Drang nach Klein-Mädchen-Sachen nicht aufzuhalten war. Sie gestaltete an den Wochenenden Schritt für Schritt die Wände in rosa mit einer Clown-Borte, den Laminatboden mit einem Schaumstoffpuzzel, die Fenster mit roten Schals und brachte eine Disney-Lampe an die Decke. Die Zimmereinrichtung kam zu letzt. Da sie in einem Fetisch-Shop arbeitete, war es für sie kein Problem, an alles, was mit Ageplay zu tun hat zu kommen. Sie gab eines Tages ihrem Chef Preis, dass sie bei ihren Eltern auf Grund von Zank und Streit auszog und fragte ihn, ob sie sich mit AB/AC-Möbeln, Adult Baby-Windeln und Klamotten von ihrer Arbeitsstelle decken durfte. Eigentlich tat sie es ungern, da sie anfangs nicht wollte, dass Betty vom „Infizieren dieser Neigung" wusste und der Meinung war, dass einem Arbeitgeber die Privatsphäre nichts angeht. Sie dachte lange über die waghalsige Angelegenheit nach, aber was sollte groß passieren? Hänseln und ausgrenzen würde sie niemand, denn dort waren alle unter ihres Gleichen. Also traute sie sich zum Jahresende 2008 hin. ,Aaaaaach soooo……, da hat sich also jemand mit dem Fetisch infiziert, ja?" forschte der Chef nach und grinste seine Angestellte an. Jette wurde so rot, dass jede Tomate vor Neid erblassen würde und stammelte zusammen:,Äääähm ja, sorry, ich wusste als Neuling noch nicht, was eines Tages aus mir wurde. ,Das muss dir aber nicht peinlich sein. Für solche Themen bin ich ja da," redete Betty ihr ins Gewissen. ,Ich dachte zuerst, dass es mich für immer anwidert und bewarb mich hier als erfolgsgieriger Otto-Normal-Bürger. Erst paar Monate später genoss ich das außergewöhnliche, kindliche Klima in vollen Zügen und merkte nach Feierabend, dass mir die Unversehrtheit fehlte, insbesondere zu Hause. Jeden Abend auf dem Rückweg wurde mir Angst und Bange vor Zank und Streit mit meinen Eltern, da sie offensichtlich rausbekamen, was das für eine Arbeitsstelle ist. Sie haben eine Abneigung gegenüber Randgruppen," setzte Jette fort. ,Achso und jetzt suchst du also Möbel, Adult Baby-Windeln und Klamotten. Bist du dir denn zu 100% sicher, die Neigung erworben zu haben?" hakte der Chef nach. ,Ja, ich bin mir sicher und habe mich nur nicht anvertraut. Ich quäle mich schon über ein Jahr herum, es geheim zu halten, aus Angst vor Hänselleien und Existenzverlust," gestand die Angestellte. ,Verlustängste brauch hier keiner haben. Mit mir könnt ihr über alles reden und wenn ich eine Abneigung gegenüber Randgruppen hätte, wäre ich in der Fetisch-Branche fehl am Platz," erklärte Betty. Jette wurde etwas lockerer und fragte wegen dem Eindecken von Ageplay-Zubehör für zu Hause nochmal nach, was daraus werden sollte. Der Chef erlaubte es ihr, sogar mit Angestellten-Rabatt, also einem Preis, der für Kunden undenkbar war. Der Betrieb sollte ja schließlich am Leben bleiben. ,Ich bräuchte ein komplettes Zimmer, würde es gerne mit Pflege-Utensilien und AB/AC-Klamotten ausstatten. Alles andere wie zB. Spielzeug, Schnuller, Kindergeschirr bekommt man ja im üblichem Einzelhandel," betonte Jette einsichtig, es nicht übertreiben zu wollen. ,Da du ja hier arbeitest, bekommst du alles zusammen für 1000 Euro, während Kunden alles extra bezahlen müssen. Die ersten Windeln und Vorlagen gebe ich dir gratis zum Probieren, jeweils 3 Stück von jeder Sorte," handelte Betty mit ihrer Angestellten aus. Sie bedankte sich ausführlich und nahm sich vor, mit einer Ageplay-Ausstattung ins Jahr 2009 zu starten. Jette setzte alles daran, dass ihr Vorsatz aufging, indem sie von ihrem Sparkonto genug Geld abhob, um die Ausstattung zu bezahlen, ließ es sich von einer Firma nach Hause liefern, zusammenbauen. Da sie mittlerweile über ca. 40.000 Kröten verfügte, geriet sie nicht in finanzielle Schwierigkeiten, die Gegenstände an sich und die Lieferanten zu bezahlen, hatte sogar ihr vollständiges Zimmer als Nikolausgeschenk und brauchte nur noch auf den letzten Feinschliff zu achten. Sie befreite die Möbel gründlich von Staub, stattete sie mit den Probewindeln, Klamotten von ihrer Arbeitsstelle aus und anderen Pflegeutensilien, Spielzeug, Schnuller aus dem normalen Einzelhandel. Das darauffolgende Jahr konnte also kommen, doch es fehlten Gleichgesinnte für die Freizeit. Momentan ahnte Jette noch nichts von dem, was später kommen wird.

Da Jette auf ihre Eltern verzichtete, überlegte sie, mit wem sie die letzten Feiertage im alten Jahr verbringen sollte. Die Festtage alleine zu sein fand sie langweilig, also fragte sie zuerst an ihrer Arbeitsstelle herum. 2 Kollegen haben mit ihrem häuslichem Umfeld dasselbe Problem mit der Intoleranz, also taten sie sich mit ihr zusammen, obwohl Weihnachten ein reines Familienfest ist. Sie bedankte sich bei denen und hatte die Einstellung, lieber mit ``Nicht-Verwandten" die Feiertage als mit Zank und Streit-Verursachern oder allein zu verbringen, das Gleiche galt auch für Silvester. Das erste Mal die Feiertage in einem eigenem Umfeld zu verbringen, war für Jette was Besonderes und erleichternd. Sie genoss ihre unbegrenzte Freiheit mit ihrem Arbeitsumfeld bei sich zu Hause, ließ sich reich beschenken, gab natürlich etwas zurück, machte sich schick, zu den Anlässen passende Musik, Essen, Getränke fertig, stellte Geschirr und Besteck bereit. Auf die Ernährung hin folgten, nach der Musik tanzen, Feuerwerk auspacken, die letzten Sekunden von altem Jahr herunterzählen, Korken knallen und Feuerwerk steigen lassen sowie bei anderen Bewohnern zuschauen, wie sie herumknallen. Jette sah ganz gerne Feuerwerk und wollte auf keinen Fall etwas verpassen, sondern sich dessen bewusst sein, dass ein neues Jahr anbrach. Allerdings war es nicht immer so, da sie in der Vergangenheit schon mal sehr verängstigt und schreckhaft war.

Aber nun zurück zur Stelle, an der ich stehen blieb:

Das Jahr 2009 war angebrochen und Jette so überglücklich darüber, dass ihr Vorsatz aufging, mit einem Adult-Babyzimmer, Pflegeutensilien, Spielzeug, Babygeschirr, Schnuller usw. reinzurutschen. ,Wenn ich mich mit dem angebrochenem Jahrgang nicht idendifizieren kann, weiß ich auch nicht mehr weiter," schoss durch ihre Gedanken, als wäre es ihr eigener, da weile war eine Kluft zwischen ihrem biologischem und dem fremden Jahrgang, denn sonst hätte sie nicht machen können, was sie wollte. Aber sie überlegte sich einen Tag für ihr 2. Ich. Ihr richtiger Geburtstag erinnerte sie zu sehr an Erwachsen sein", also fiel er schon mal weg. Sie musste sich was anderes einfallen lassen, etwas, was sie nicht an ihrem ungeliebten „Dasein" erinnert. Das Schlupfloch von Desinteresse an der Kirche in ihrer Familie fiel ihr ein. Sie erinnerte sich an die Frage nach ihrer Konfession in der Schule, wusste nicht was sie antworten soll, fragte ihre Eltern danach und bekam mit 13 erst von denen zu hören:,,Nein, sowas gibt es bei uns nicht." ,,Soll das jetzt heißen, dass ich ein Heiden-Kind bin?", hakte sie nach. ,,Ja, weil wir dir Mitspracherecht einräumen wollten und außerdem hat eine Glaubensrichtung nichts mit Baby sein zu tun. Wenn man selber entscheidet, aus der Kirche auszutreten, kann man heutzutage auch sein Kind selbst entscheiden lassen, ob es eintritt. Zumindest sehen wir das so. Was andere Eltern machen, interessiert uns nicht, da wir eine eigene Meinung vertreten" erklärten sie ihr. Also überlegte sie vielleicht, sich taufen zu lassen und den jeweiligen Tag dann für ihr 2. Ich zu nehmen, denn ihre Eltern hatte sie sowieso nicht mehr um sich. Ihre Konfession würde sozusagen die Rolle des 2009 geborenen Ich`s symbolisieren, auch wenn Glaube nichts mit "Klein sein" zu tun hat. Doch erst wollte sie Paten, da sie anfing, Kinder als Konkurrenz zu sehen, weil ein Baby oder Kleinkind auch welche hat, kannte aber leider keinen außerhalb der Arbeit, bis sie eines Tages gezwungen war, jemandem in der Nachbarschaft die Marotten preis zu geben. Es ging um eine neugierige Großfamilie, die sich für Jette interessierte und sie näher kennenlernen wollte, weil sie wohlhabender war als die Interessierten. Das erkannte man daran, dass sie in der Öffentlichkeit Markenklamotten trug. Erst blieb es bei Treffen außerhalb und Komplimenten, wie schick sie sich machen würde aber nach einigen Monaten ging es um die Wurst. Die fünfköpfige Wohnpartei klingelte an einem Apriltag einfach so bei der wohlhabenden Fetischistin an, um sie näher kennen zu lernen. Das Mädchen war natürlich nicht vorbereitet und bekam einen Schreck, weil es dachte, dass es Besuch vom Arbeitsumfeld bekommt. Jette empfing die Familie zwar höflich, bat Getränke und Snacks an wusste allerdings nicht, was die Leute von ihr wollten und überlegte, was sie mit ihnen anfangen sollte. Sie fragte rum und bekam zur Antwort, dass man sich für ihr Wohlbefinden interessierte, doch bei einem Toilettengang hörte sie verdächtige Schritte ihrer spontanen Gäste in ihr Schlafgemach, das Öffnen der Schlafzimmertür, anschließend nicht zu überhörendes Gelächter. ,,Ach du meine Fre**e, die spionieren doch nicht etwa," ging ihr durch den Kopf und versetzte sie in Eile, sich wieder anzuziehen, die Hände zu waschen und das Bad zu verlassen. Als sie sich wieder zurück ins Wohnzimmer setzte, war keiner mehr, also ging sie davon aus, dass sie vielleicht geschockt waren, doch sie täuschte sich. Die Wohnpartei verschanzte sich vor Neugier auf den Inhalt der AB/AC-Möbel nebenan, kam 5 Min. später auf den Protagonisten zu, gröhlte:,,Hallo, wie geht es denn unserem kleinen Hosenscheißer?" und setzte sich zu ihrem Gegenüber. Der Mann aus der Familie nahm die wohlhabende Nachbarin zu sich auf den Schoß und schekerte mit ihr herum, das älteste Kind steckte ihr einen Schnuller in den Mund und spottete:,,Hurra, wir bekommen noch ein Schwesterlein," während sich die Jüngeren im Hintergrund krümmten vor Lachen, ihr c.a bis zu 10x ,,Baby" hinterher gröhlten und auf sie zeigten. Die Frau mischte sich ein, dass es hier nicht so laut sein sollte und besprach mit ihrer Familie, was auf Jette als nächstes zukommen sollte. Sie entschied über das Mädchen, dass es von denen gefüttert, gepflegt und gleich im Anschluss ins Gitterbett geschickt werden sollte. ,,Ist die kleine Jette überhaupt schon getauft, oder müssen wir das noch entscheiden," spottete der Nesthocker von drei Geschwistern und sah bei der Frage die Eltern kichernd an. Die Regressions-Fetischistin" antwortete:,Ein Glaube hat nichts mit ``Klein sein" zu tun. Durch die Meinung meiner Eltern bin ich Heiden-Kind!" ,Ojee, dann wird es aber Zeit, dass wir uns mit einem Pastor absprechen und du kleines Biest genau wie wir alle, Christ wirst," antwortete der Mann. ,Ich habe noch keinen Paten," gab Jette zu. ,Patenschaft übernehmen wir für dich, also sind Anreden wie Herr/Frau und Sie zukünftig tabu. Du hast uns ab jetzt Tante Pamela, Onkel Finn zu nennen und zu duzen, da wir uns als Paten für deine Taufe einsetzen," bestimmten die mehrfachen Eltern. Jette schaute die Leute baff an und widersprach, dass sie nicht so schnell mit Leuten rechnete, die sich für eine Patenschaft bereit erklären. ,Tja, so schnell kann`s gehen," fixierten sie sich auf die Entscheidung. ,Naja 2009 soll sowieso mir gehören, nur der Tag für mein 2. Ich steht noch nicht fest," gestand die sowieso schon ertappte Person ihrem neuem Umfeld. ,Ach je, da ist die kleine Maus wohl noch im Mutterleib? Dann muss ein Pastor eben deiner Konfession zur Geburt verhelfen," machte man sich über „Heiden-Kind" Jette lustig. Anschließend wurde die Babybehandlung nach hinten verschoben, bis für die wohlhabende Fetischistin ein Tauf-Tag feststand, sich vorerst immer wieder neu verabredet und verabschiedet.

Re: Ein folgenschwerer Job

Kapitel Eine Adult Baby-Taufe

Sie entschied also über ihr Privatleben vorläufig allein weiter und überlegte sich mehrfach, ob sie die Patenschaft von den Nachbarn zuließ, aber andererseits wollte sie ja Paten bekommen wie ein Baby, was noch kein Mitspracherecht hat. Auf Arbeit fiel es ihr schwer, konstant zu bleiben, was dem Chef besonders auffiel. Anstatt einer Abmahnung, Feuern oder Spanking sprach er seine Angestellte darauf an, ob ihr Konzentrationsnachlass Gründe hat. Sie begründete es mit ihrem Vorhaben, sich taufen zu lassen, der fünfköpfigen Wohnpartei, die sie bespitzelte, spottete und dass ihr die Themen nicht aus dem Kopf gingen. ,Oh nein, Schätzchen! Von Leuten, die dich bespitzeln, spotten und einschränken lässt du besser die Finger. Mit sowas wirst du unglücklich und Paten können allemal noch Kollegen für dich sein, wenn du ganz höflich fragst," riet Betty ihr, sich wieder von den Nachbarn zu distanzieren, anschließend weiter arbeiten.

Parallel bereiteten die Möchtegern-Paten" für Jette einen Tauf-Tag vor. Sie riefen in irgendeiner Kirchengemeinde an und sprachen sich mit dem Pastor ab. Den 25.7.2009 wählten die Nachbarn für ihren Zögling, ließen sich Patenscheine ausstellen, holten für ein Baby geeignete Geschenke und waren sogar so dreißt wie ihre Eltern, dass sie der Buslinie hinterher folgten, die Jette auf den Hinweg brauchte, bekamen raus, wo sie arbeitete und kauften, wenn Jette Urlaub machte heimlich Ageplay-Windeln von jeder Sorte ein Paket, um sie in einer Starter-Form zusammenzustellen, obendrauf kam in Geschenkpapier verpacktes Babyspielzeug, Kinderbettwäsche und Babynahrung. Mit Worten wie:,,Dann wird sich die kleine Jette aber freuen, wenn sie am 25.7. das Licht der Welt erblickt", betrachteten die Leute das Wunderwerk für ein vermeindliches" Baby und fügten noch eine Karte hinzu, die eigentlich nur für Geburten geeignet war. Die Windeln wurden in ein Tortenformat zusammengestellt, in die Mitte kamen die ganzen Accessoires Kinderbettwäsche, Babyspielzeug, Nuckelflasche und Babynahrung. An einem anderen Tag holte die Familie für das Mädchen eine Taufkerze, auf der ein Storch mit einem Baby in einem rosanen Sack abgebildet war und das Kind durch eine Kirchentür schleppte. Von all den Vorbereitungen bekam die Person, um die es geht jedoch nichts mit, sondern von den Nachbarn nur den Termin verkündet, holte sich für den einmaligen Anlass in ihrem Leben ein Abendkleid und ließ es sich so schneidern, dass sie keine Stöckelschuhe brauchte, denn mit so etwas knickte sie bei früheren Anlässen ziemlich leicht weg, wenn Material von Kleidern dazwischen kamen oder sie bei Partys angerempelt wurde. Zudem hatte sie keinen Bock, ständig ihr Kleid hochzuhalten, damit es gar nicht erst auf dem Boden herumschleifte und schmutzig werden konnte.

Als sie wieder arbeiten ging, verkündete sie den Tag, lud ihr Arbeitsumfeld zu ihrem Anlass ein und versuchte sich auf Kundenberatung zu konzentrieren. Je näher ihr Fest rückte, desto schwerer fiel es ihr, denn sie trug die ganze Zeit ihre Gedanken mit sich herum, wie eine Taufe wohl aussieht, was man ihr schenkt, mit ihr unternahm, wie man sie behandelt und wie viele Gäste sie bekommen würde. Eins war ihr aber klar:_Sie konnte unter diesen Bedingungen keine Verwandten empfangen, da sie Angst hatte, dass ihr normales Umfeld die Neigung nicht verstehen würde.

Die letzten Vorbereitungen beruhten sich auf Gemeinsamkeit. Jette entschied mit ihrer Gemeinschaft zusammen, in ein Restaurant zu gehen, den seperaten Festsaal zu buchen, für 15 Leute Nahrung, Getränke zu bestellen, einen DJ anzumelden und gleich alles zu bezahlen, um das Finanzielle hinter sich zu haben. Privat bekam sie eine Liste mit Taufsprüchen von der Nachbarschaft und suchte sich einen aus. Sie wollte auf jeden Fall, dass er zu ihr passt und verliebte sich sofort in die Worte:,Möge die Konfession dich dein ganzes Leben begleiten, dir Kraft und Liebe geben, wie ein Kind seinen Eltern!"

Die letzten 2 Tage vor ihrem Anlass nahm sie sich nochmal Urlaub, um Festdekoration zu kaufen und das Restaurant herzurichten. Sie fieberte ihrem Anlass so entgegen, wie ein werdendes Elternteil, was sich nichts sehnlicher wünscht als zum Höhepunkt zu kommen. Oder krass ausgedrückt,`` sie wollte endlich ihre Konfession gebären, die ihr 2. Ich symbolisieren soll und sich mit der 2009er-Generation idendifizieren.

Endlich war es so weit. Der 25.07.2009 ist wie ein ``Ersatzgeburtstag" für Jette. Sie schmiss sich in ihr weinrotes Abendkleid mit Glitzerschuhen dazu, schminkte sich, pflegte ihre Haare, trug diese halboffen, friemelte sich ein rosanes Dekoband um ihren Zopfhalter, band es zu einer Schleife und ließ sich von der fünfköpfigen Wohnpartei abholen. ,Hallo, na wie geht es denn unserem Baby kurz vor der Geburt?" wurde sie lachend von den Leuten begrüßt. ,Ich bekomme gar kein Baby," entgegnete sie ebenfalls lachend. ,Na aber, deine Konfession wird doch heute geboren," antworteten sie in einer nicht ernst zu nehmenden Stimmlage zurück. Sie musste immer noch lachen und gab auch gleichzeitig zu:,Naja, im Grunde genommen habt ihr Recht, die Konfession steht ja kurz vor der Entbindung." , Und die Kirche müssen wir uns jetzt als Krankenhaus vorstellen, den Pastor als Geburtshelfer und das Taufbecken als die Babystation," setzte eines der Kinder fort. ,Hey, da ist ja einer richtig am Klugsch**ßen," bremste Pamela ihr Fleisch und Blut aus. ,Werde ich Evangelisch oder Katholisch," fragte Jette neugierig und verglich sich insgeheim mit einem neugierigem, werdendem Elternteil, welches das Geschlecht seines Kindes wissen will. ,Du wirst evangelisch," verriet die Familie ihr kurz, bevor sie an der Kirche ankamen, die für das Mädchen bestimmt wurde. ,Naja, Hauptsache es wird schön," freute Jette sich ein Loch im Bauch.

Am Treffpunkt wartete schon 10 Minuten die Arbeitsgemeinschaft auf Jette, die noch 5 weitere Gäste mitbrachte und mit ihnen mitfuhr. Anstandshalber wurde sich erst einmal begrüßt, vorgestellt und kurz vor 12:00Uhr die Kirche betreten. Pünktlich zur vollen Stunde läuteten die Glocken zum christlichen Anlass. Von nun an wusste die Hauptperson, dass es ernst wurde und ihre Konfession in wenigen Momenten das Licht der Welt erblickte. ,Der 25.07. wird der Jahrestag schlechthin, denn auch sie wird jedes Jahr älter," dachte Jette erneut an ihren Anlass. Auf dem Altar standen noch 2 herabfließende Blumensträuße und die Taufkerze, extra von ihrem Umfeld bestellt.

Sobald sich das Glockenläuten dem Ende neigte, wurde die Festgesellschaft vom Pastor und ein paar seiner Angestellten begrüßt und dann begann er auch schon mit seinen zu Gottesdiensten gehörenden Reden.

In seinen Texten ging um weibliche Anhänger von Jesus, Erwachsene als seine Interessenten und um die Protagonistin selbst, wie sehr sie sich in ihrer Vergangenheit eine Taufe wünschte und das Glück, dass ihr Wunsch endlich in Erfüllung ging. Zwischendurch wurden Kirchenlieder gesungen, die Paten Pamela und Finn gebeten, sich kurz zu erheben, damit die übrige Gesellschaft wusste, dass Jette eine Taufe wie jeder Kleine" bekam. Kurz darauf wurden die Protagonistin und ihre Paten gefragt, ob sie zu einem Kircheneintritt von Jette bereit und gegenseitig einverstanden waren, sich zu unterstützen mit der Bitte, die Fragen mit:,,Ja, mit Gottes Hilfe", zu antworten. Die drei gemeinten Personen antworteten so, wie es der Pastor von ihnen verlangte, denn keiner wagte sich, Jette im Weg zu stehen und ihr 2. Ich" draufgehen zu lassen. Und der Höhepunkt war nur noch wenige Minuten entfernt. Der Pastor hatte einen 1L-Krug, füllte ihn bis zum Maximum und fragte bei den Gästen herum, wer von denen die Hälfte des Wassers in das Taufbecken kippen wollte. Alle meldeten sich, von daher durfte Jette sich selbst einen aussuchen und ließ das Nesthäkchen ihrer Nachbarn den Pastor unterstützen. Das Kind fühlte sich geehrt, jemand anderen bei einem Anlass zu unterstützen und ließ es gerne herein pletschern:,Oh, Stopp, das wird sonst zu viel für die Taufschüssel und zu wenig für den Täufling," musste der Pastor das Kind erinnern, da es so sehr vertieft in seiner Tat war, dass es alles andere um sich herum vergas. Der Taufstein ähnelte nämlich keinem extravaganten Becken sondern eher einem Teller, war Gold, poliert, 60 cm Außendurchmesser, 50 cm Innendurchmesser mit gerade mal 5 cm Tiefe, war dafür aber in einem stabilen Ständer abgesichert und schon halb voll. Durch das Missgeschick des Nesthäkchens durfte es sogar nochmal zusätzlich Wasser aus dem Hahn hinter dem Altar in den Krug füllen, auch wenn es nicht viel war und setzte sich wieder an seinen Platz. Jette näherte sich dem Höhepunkt immer mehr, die Geburt ihrer Konfession nahm jetzt ihren Lauf, sodass sie nochmal tief durchatmete, wurde von ihren Paten an der Hand zum Tauf-Teller geführt und bekam vom Pastor ihren geliebten Taufspruch zu hören:,Möge die Konfession dich dein ganzes Leben begleiten, dir Kraft und Liebe geben, wie ein Kind seinen Eltern!“anschließend schüttete er ihr das restliche Wasser über den Kopf, schloss den Höhepunkt ab mit den Worten:,Sie sind getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, Amen!” und tupfte seinen Täufling trocken. Jette bestätigte ihrer Festgesellschaft überglücklich:,Oh, klasse. Die Konfession ist endlich angekommen," empfing Gratulationen, eine Taufurkunde und war in so vielen Gedanken versunken. Die ersten Minuten als Christ versetzte sie sich in ihr 2. Ich. Sie fühlte sich wie ein richtiges Baby, was gerade geschlüpft ist, symbolisierte den Höhepunkt als Geburt, das Abgetupft werden mit dem Tauftuch als Einhüllen in eine Decke, die Gratulationen ihrer Gäste als Verhätscheln" und die Taufurkunde als Bestätigung. Nach einer weiteren Rede vom Pastor, in der es um Kirchendekoration inklusive Taufkerze ging, durfte ein weiterer Gast die spezielle Kerze für Jette anzünden und sie überreichen. ,,Das darf mal mein Chef machen," entschied der Täufling. Als sie endlich ihre Taufkerze in der Hand hielt, kam sie aus dem Staunen nicht mehr raus:,,Ach Gott, hat die ein süßes Motiv, auch wenn das eher was für Jüngere ist," denn vor dem Pastor wäre es ihr peinlich gewesen, das Baby-Ich" zu offenbaren. In der Abschlussrede ging es wieder um Jette, dass sie für alles dankbar sein kann, was Gott ihr auf den Weg gab, auch wenn es um alltägliche Dinge ging dazu gehörten, laufen, Sprechen, lernen, schulische Kenntnisse, die Fähigkeit, einen Haushalt zu führen, arbeiten zu gehen usw. Zum Ende des Gottesdienstes läuteten wieder die Glocken und der Pastor verabschiedete die Festgesellschaft.

Nach der Taufzeremonie fuhr jeder auf seine Weise zum gebuchten Restaurant, wobei Jette wieder mit ihrem Privatumfeld mitfuhr. Bei Ankunft erwartete die Festgesellschaft Musik, Tanzen, Essen, Trinken, und nach mehreren Stunden Feiern öffnete die Hauptperson endlich ihre Geschenke. Sie erhielt wie weiter oben beschrieben die ``Windeltorte" mit dem ganzen Babyspielzeug, Kinderbettwäsche, einer Nuckelflasche und Babynahrung als Starter-Set für ihr neugeborenes Ich und eine Karte, die für Geburten geeignet ist. Sie war rosa, hatte ein Baby im Tragekörpchen und über dem Bild stand:,Herzlichen Glückwunsch zur Geburt." Verwundert schaute der Täufling zu seinen Gästen und fragte herum, was die Karte für ihn bedeuten sollte, denn eine Geburt stimmte ja nicht in der Realität. ,Das soll sich auf deine Konfession beruhen, sie ist doch heute geboren. Da wir schon vorher spürten, wie sehr du dich da hineinsteigerst, dachten wir, dass eine für Geburten geeignete Karte genau das Richtige für dich ist," antworteten die Paten. ,Jette konnte von solchen Aussagen und dem Behütet sein nicht genug kriegen, sodass sie immer wieder solche Sätze ihres Umfeldes provozierte, anschließend konzentrierte sie sich auf die anderen Geschenke. Unter ihnen war ein Adult Baby-Buggy, eine Wickeltasche mit Zubehör zB, Ageplay-Windeln, Wickelunterlagen, Pflegezubehör, Spielzeug für unterwegs und ein Mobilee für ihr Gitterbett zu Hause. Die Karten der anderen Gäste hatten ebenfalls Babymotive, waren aber für Jette`s richtigen Anlass geeignet. Gegen 20:00Uhr abends wurde die Feierlichkeit im Restaurant beendet, der hauseigene Saal wieder abgeschmückt, das schmutzige Geschirr weggebracht, DJ verabschiedet, die Dekogefäße abgewaschen und in den Kofferraum des Fahrzeugs der Nachbarn verstaut. Anschließend verabschiedete Jette sich von ihrer Arbeitsgemeinschaft, wurde von ihren Paten wieder nach Hause gefahren und zum krönendem Abschluss des Tages bemüttert.

Sie kamen kaum in Jette`s Wohnung an, schon ging das Verhätscheln richtig los:,So, da du ja ein kleines Baby im Alter von wenigen Stunden bist, kannst du gar nichts selber machen. Das heißt, wir müssen dich füttern, pflegen, an & ausziehen und über deine Schlafenszeiten bestimmen. Hast du soweit alles verstanden?", hakten sie nochmal nach. Jette nickte. ,So, dann bekommst du jetzt ein Lätzchen um und eine schönes Flasche," entschieden die Paten und setzten es gleich um. Sie zogen ihr die Schuhe aus, trugen sie zu zweit auf das Sofa, machten eine Flasche Milch fertig, nahmen ihr Kopf auf den Schoß, banden ein Lätzchen um und verfütterten den ganzen Flascheninhalt. ,Du bist ja ein süßes Baby," lobten sie die frisch getaufte Person und bewunderten sie noch in ihrem Abendkleid. ,Jetzt musst du leider aus deinem Taufkleidchen raus, der Tag ist für dich zu Ende. Kleine Babys gehören ins Bett, es ist schon 21:00Uhr durch," sprachen Pamela und Finn zu ihr. Deren Kindern wurde es allerdings zu dumm, da Jette kein reales Baby war, deswegen gingen sie irgendwann in ihre eigene Wohnung. Da das älteste Kind einen Schlüssel besaß, war es auch möglich für sie, sich zurück zu ziehen. Jette wurde ausgezogen, lag nun splitternackt vor ihren Paten auf der Couch und verdeckte mit einer Zeitung ihren Schambereich nach dem Motto:,Halt, das darf keiner sehen und meine Oberweite eigentlich auch nicht!" ,Aber Schätzchen, du bist doch noch ein Baby, was sauber gehalten werden muss, also sehen wir es automatisch, beim Baden, Wickeln, Eincremen usw. Wenn wir uns anbieten, dich zu pflegen, brauchst du dich nicht zu schämen. Immerhin sind wir deine Paten und machen uns für dich verantwortlich, da es wohl kaum deine Eltern machen würden," überredete das Paar seinen Zögling, sich uneingeschränkt fallen zu lassen.

Kaum bekamen Pamela und Finn die Fetischistin weich, schon wurde sie gepflegt. Jette wurde erst zum Zähne putzen geschickt, dann gebadet, abgeduscht, abgetrocknet und anschließend in ihr Zimmer geschickt. ,Halt, ich wollte nochmal auf Toiltette, anstatt mich einzumachen und die ganze Nacht im Nassen zu liegen," signalisierte sie. ,Babys kennen noch keine Toiletten, also müssen wir für dich eine andere Alternative finden," blieben die Paten hart, breiteten eine Wickelunterlage aus, drückten sie mit ihrem Hintern auf die Unterlage, klappten sie ihr für das Geschäft in den Schritt, säuberten das Mädchen, wieder und entsorgten die vollgemachte Unterlage. Anschließend kam es zum eigentlichem Wickeln. Sie holten eine Windel aus einer Schublade des Wickelplatzes, breiteten sie aus, platzierten sie unter der frisch getauften Person, cremten ihren Zögling ein, verschlossen die Windel, zogen ihr einen Schlafbody drüber. Da es sehr warm war, ließ man den Strampler weg, trug sie zu zweit ins Gitterbett, ließ eine Spieluhr laufen und sie einschlafen.

Kapitel_ Der Alltag kehrt wieder ein_

Als sie am ersten Tag nach ihrer Taufe aufwachte, schaute sie sich erst einmal um, wo ihre Geschenke waren, da sie die Sachen seit dem sie mit ihrer Festgesellschaft das Restaurant verlies nicht mehr sah. Der Blick wanderte ins Wohnzimmer, dort war alles gebunkert. Das Starter-Set als Windeltorte mit dem ganzen Zubehör stand auf den Tisch verteilt, der Adult Baby-Buggy war zusammengeklappt hinter der Wohnzimmertür, die Wickeltasche für Unterwegs hing an der Gadarobe und die ganzen Anlasskarten lagen über dem Fernseher auf einer Ablagefläche des Wohnzimmerregales. Mit dem Gewissen, dass alles zu Hause ankam, machte sie sich tagestauglich, behielt die Windel aber an, da sie sich nur schweren Herzens von Windeln trennen konnte, die ihr von anderen Leuten angelegt wurden. Hätte sie sich allerdings selbst gepflegt, wäre das Gefühl nicht so intensiv. Anschließend frühstückte sie, hielt ihre Wohnung auf Vordermann, räumte ordentlich ihre Starter-Sachen in die Möbel ihres Zimmers, inklusive den Ageplay-Buggie in ihr Zimmer und die Karten in eine Schublade des Wohnzimmerregales. Der Sonntag war wieder ein Tag wie jeder andere, den sich Jette Zeit nahm, zum Alltag zurück zu kehren und mental wieder für die Arbeit vorbereitete, bis auf die kleine Änderung, dass sie von nun an jeden Abend Pamela und Finn auf der Matte stehen sah, um intensiv wie ein Baby behandelt zu werden. Sie sollte ja schließlich spüren, dass sich seit ihre Konfession da war, etwas änderte. Für die Öffentlichkeit zog sie sich jedoch neutral an und nahm den Aufwand in Kauf, sich jeden Tag 2. Umziehen zu müssen, einmal zu Arbeitsbeginn von normalen auf Ageplay-Klamotten und zum Feierabend umgekehrt. Sie wollte sich ja schließlich nicht blamieren. Aber wenigstens konnte sie wieder in Ruhe arbeiten, ohne dass Gedanken sie dabei störten. Natürlich konzentrierte sie sich auf die Jahrestage, würdigte sie mit ``Einen Ausgeben" und holte sich schönes Mädchen-Spielzeug, was sie von ihren Eltern nie bekam.

Zu Christlichen Feiertagen wie Ostern und Weihnachten erinnerte sie ihr Umfeld immer wieder daran, sich jedes Jahr abwechselnd Puppen, Zubehör, Barbies, Puppenhäuser, Polly Pocket, Bauernhöfe u.ä. zu wünschen. Bloß keine Eisenbahnen, Autos, Baustellenfahrzeuge, Helikopter, Actionfiguren, Spielzeugpistolen usw, denn damit hatte sie als Kind ihre Kriegsspiele, die sich auf Null Interesse" beruhten und ihr von den Eltern aufgedreht wurden. Sobald schlechte Erinnerungen hochkamen, gingen ihr tausend Vermutungen durch den Kopf, warum ihr das Schöne" verwehrt blieb zB:,War ein Mädchen für sie nicht gut genug? Wollten sie lieber einen Jungen haben? Man kann sich das Geschlecht aber nicht aussuchen. Es wäre doch besser gewesen, das zu akzeptieren, was kommt, anstatt sein Kind in ein unpassendes Schema zu zwingen und im erwachsenem Alter unglücklich, nachholbedürftig zu sehen!" Doch sie war andererseits Froh, sich ihr Eigentum selber kaufen zu können und nicht mehr von ihren Eltern abhängig zu sein. Sie konnte einen hochbezahlten Job ausüben, sodass nach dem Begleichen von Fix-Kosten, Lebensmittel-Einkauf immer noch was für das Sparkonto übrig blieb. Seit ihrer Taufe hatte sie nichts großartiges mehr vor und sparte weiter. Die Sparsumme kletterte ungehindert nach oben und kratzte bis Sommeranfang 2012 an der 60000er-Marke. Tendenz ist steigend!

Re: Ein folgenschwerer Job

Es freut mich diese Geschichte zu lesen, ich hatte es auf Windelnet gelesen, aber der Autor hat es nicht fortsetzen (zumindest nicht als ich dort letztes Mal war, ich mag Windelnet nicht sehr). Gute Geschichte :slight_smile: Schreib noch mal bitte!